Georgia O’Keeffe

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29.11.2016 - 12.03.201729.11.2016 - 12.03.2017Georgia O’Keeffe hat sich als mythische Figur und Malerin der erotisch konnotierten floralen Bilder und körperbezogenen Landschaften in die Kunstgeschichte eingeschrieben. In den USA ist sie eine Kunstikone, am Kunstmarkt führt sie mittlerweile die Rankings der teuersten Künstlerinnen an. Die bis dato größte europäische O’Keeffe-Tour, die in Kooperation mit der Tate Modern, London und dem Museum Folkwang, Essen 2016/17 ausgetragen wird, stellt das malerische Werk von den künstlerischen Anfängen von 1915 bis zum Spätwerk der 1970er-Jahre in den Fokus. Die Bilder sind zum Großteil in den US-amerikanischen, kaum aber in europäischen Museen und Sammlungen vertreten. Für Wien ist es ein sensationelle Premiere eine Retrospektive hierfür auszurichten.O’Keeffes modernistisches Frühwerk der 1910er-Jahre zählt zu den herausragenden Beiträgen der Abstraktion in der Gefolgschaft von Wassily Kandinsky und Frantisek Kupka. Emotionalität, Unbewusstes, symbolistisch Ornamentales und Organik stehen im Zentrum. Ihre Blumen zählen zu den populärsten und eindringlichsten Sujets ihres gesamten Œuvers. Diese entstehen im folgenden Jahrzehnt: Orchideen und exotische Pflanzen im Close Up mit weiblich-erotischer Formensprache. Ihre New York-Arbeiten schildern sowohl die Industrialisierung in den 1920er-Jahren als auch das gigantomanische Wolkenkratzerprojekt Manhattan: „I think of the City going up“. Die Künstlerin thematisiert in ihren Hochhausbildern den modernen dynamischen vertikalen Blick.Ein weiterer Schwerpunkt der Schau liegt auf der Zeit, die die Künstlerin in New Mexico verbracht hat (seit 1930 permanent). Ihre Landschaftsbilder veranschaulichen die mentale Vereinigung mit der kargen Gegend – „O’Keeffes Country“. Sie ist die Pionierin der Prärie – die ihren seelisch erfüllten Frieden in der landschaftlichen Weite gefunden hat. Hier verlagert sich die Lesart der Künstlerperson vom gängigen Image als selbstbewusst-sexuelll-körperliche, durch Alfred Stieglitz’ Kameralinse fokussierte Künstlerin – der Starfotograf legte ein fotografiertes Tagebuch seiner Muse an –, hin zur mental-mythischen Figur. Ihre legendären schwebenden Geweihe sind zu Emblemen des kollektiven US-amerikanischen Gedächtnisses geworden. Ihr Spätwerk ist geprägt von Reduktion und Spiritualität – ein Schweben über abstrakten Landschaften. Die Ausstellung verdeutlicht O’Keeffes einzelgängerische und authentische Position in der Moderne, sowie ihre singuläre Strahlkraft, die bis in die Gegenwartskunst andauert. Kurator/innen: Tanya Barson (Tate Modern, London), Florian Steininger

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Georgia O’Keeffe Bank Austria Kunstforum Main address: Bank Austria Kunstforum Freyung 8 1010 Wien, Austria Bank Austria Kunstforum Freyung 8 1010 Wien, Austria 29.11.2016 - 12.03.201729.11.2016 - 12.03.2017Georgia O’Keeffe hat sich als mythische Figur und Malerin der erotisch konnotierten floralen Bilder und körperbezogenen Landschaften in die Kunstgeschichte eingeschrieben. In den USA ist sie eine Kunstikone, am Kunstmarkt führt sie mittlerweile die Rankings der teuersten Künstlerinnen an. Die bis dato größte europäische O’Keeffe-Tour, die in Kooperation mit der Tate Modern, London und dem Museum Folkwang, Essen 2016/17 ausgetragen wird, stellt das malerische Werk von den künstlerischen Anfängen von 1915 bis zum Spätwerk der 1970er-Jahre in den Fokus. Die Bilder sind zum Großteil in den US-amerikanischen, kaum aber in europäischen Museen und Sammlungen vertreten. Für Wien ist es ein sensationelle Premiere eine Retrospektive hierfür auszurichten.O’Keeffes modernistisches Frühwerk der 1910er-Jahre zählt zu den herausragenden Beiträgen der Abstraktion in der Gefolgschaft von Wassily Kandinsky und Frantisek Kupka. Emotionalität, Unbewusstes, symbolistisch Ornamentales und Organik stehen im Zentrum. Ihre Blumen zählen zu den populärsten und eindringlichsten Sujets ihres gesamten Œuvers. Diese entstehen im folgenden Jahrzehnt: Orchideen und exotische Pflanzen im Close Up mit weiblich-erotischer Formensprache. Ihre New York-Arbeiten schildern sowohl die Industrialisierung in den 1920er-Jahren als auch das gigantomanische Wolkenkratzerprojekt Manhattan: „I think of the City going up“. Die Künstlerin thematisiert in ihren Hochhausbildern den modernen dynamischen vertikalen Blick.Ein weiterer Schwerpunkt der Schau liegt auf der Zeit, die die Künstlerin in New Mexico verbracht hat (seit 1930 permanent). Ihre Landschaftsbilder veranschaulichen die mentale Vereinigung mit der kargen Gegend – „O’Keeffes Country“. Sie ist die Pionierin der Prärie – die ihren seelisch erfüllten Frieden in der landschaftlichen Weite gefunden hat. Hier verlagert sich die Lesart der Künstlerperson vom gängigen Image als selbstbewusst-sexuelll-körperliche, durch Alfred Stieglitz’ Kameralinse fokussierte Künstlerin – der Starfotograf legte ein fotografiertes Tagebuch seiner Muse an –, hin zur mental-mythischen Figur. Ihre legendären schwebenden Geweihe sind zu Emblemen des kollektiven US-amerikanischen Gedächtnisses geworden. Ihr Spätwerk ist geprägt von Reduktion und Spiritualität – ein Schweben über abstrakten Landschaften. Die Ausstellung verdeutlicht O’Keeffes einzelgängerische und authentische Position in der Moderne, sowie ihre singuläre Strahlkraft, die bis in die Gegenwartskunst andauert. Kurator/innen: Tanya Barson (Tate Modern, London), Florian Steininger

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