Chinese Whispers - Neue Kunst aus der Sigg Collection

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Unter dem Titel „Chinese Whispers“ (Chinesisches Geflüster), das sich auf das Kinderspiel „Stille Post“ bezieht, wird der Einfluss der westlichen Gegenwartskunst auf das chinesische Schaffen und die Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition sichtbar sowie die Lebensbedingungen im heutigen China reflektiert. Die Ausstellung befragt unsere Wahrnehmung von China, welche uns als grösste globale Wirtschaftsmacht immer näher rückt, uns aufgrund kultureller, historischer und politischer Differenzen gleichwohl fremd bleibt. Wenn man chinesische Kunst nicht nur als Reservoir althergebrachter Klischees oder rückständige Nachahmung des westlichen Modells betrachtet, sondern als Ausdruck einer modernen, post-industriellen, global vernetzten Gesellschaft, dann erkennt man die menschliche Dimension sowie das fortschrittliche Potenzial dieser Werke, welche die westliche Gegenwartskunst nachhaltig inspirieren könnte.In zwei grossen Kapiteln wird deshalb einerseits gezeigt, wie sich die chinesischen Künstler/innen eine künstlerische Position zwischen Westen und Osten, Fortschritt und Tradition erarbeiten, welche nicht einem globalen Einerlei zum Opfer fällt, sondern selbstbewusst beides zu vereinen sucht, ohne provinziell zu wirken (Ausstellungsteil im Kunstmuseum Bern). Während andererseits die Auswirkungen des drastischen Wandels in China im Stadtraum, im Umgang mit Ressourcen, in der Dokumentation der jüngsten Geschichte sowie in der Persiflage des politischen Systems oder emotionalen Innenschauen zum Ausdruck kommen (Ausstellungsteil im Zentrum Paul Klee).Bereits 2005 wurde in der Ausstellung Mahjong im Kunstmuseum Bern die Sammlung von Uli Sigg in einer überzeugenden Überblicksdarstellung von den 1970er Jahren bis ins Neue Millennium präsentiert. Mahjong fand nicht nur im Westen, sondern auch in Asien starke Beachtung. Viele der repräsentierten Künstler/-innen gehören seither zum Kanon der chinesischen Gegenwartskunst. Die M+Sigg Collection wurde seit 1990 systematisch als Museumssammlung aufgebaut und gilt als historisches Dokument einer der kulturell dynamischsten Perioden Chinas. Sie umfasst zurzeit ungefähr 2200 Kunstwerke und Werkgruppen von ca. 350 Künstler/innen, welche Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Multimedia einsetzen. Die Sammlung beginnt mit der Kulturrevolution (1966–1976) und reicht bis zum aktuellsten Schaffen der in den 1980er Jahren geborenen Künstlergeneration.Teilnehmende Künstler/innen: Ai Weiwei, Cao Fei, Cao Kai, Chen Chieh-Jen, Chen Wei, Chi Lei, Chu Yun, Duan Jianyu, Fang Lijun, Hu Xiangqian, Hui Zhuang, Jiang Zhi, Jing Kewen, Jun Yang, Kan Xuan, Li Dafang, Li Songsong, Li Songhua, Li Tanbing, Liang Yuanwei, Liu Ding, Liu Wei, Qu Yan, Shao Fan, Shi Guorui, Shen Shaomin, Song Dong, Sun Yuan, Tian Wei, Wang Qingsong, Wang Wei, Wang Xingwei, Xie Qi, Xin Yunpeng, Yan Lei, Meiyan Yang, Xiaodang Zhang, O Zhang, Zeng Han, u. a. m.

Selection of further exhibitions in: Switzerland

29.07.2019 - 24.08.2019
Schaukasten 4051
Steinenvorstadt 6
Basel

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15.08.2019 - 24.08.2019
Galerie Eulenspiegel
Gerbergässlein 6
Basel

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17.05.2018 - 04.08.2019
Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
Zürich

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24.05.2019 - 08.09.2019
Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
Zürich

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12.03.2019 - 18.08.2019
Museum Franz Gertsch
Platanenstrasse 3
Burgdorf

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07.09.2019 - 01.03.2020
Museum Franz Gertsch
Platanenstrasse 3
Burgdorf

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01.09.2019 - 22.09.2019
Musée de Beaux-arts du Locle
Marie-Anne-Calame 6
Le Locle

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19.03.2019 - 01.09.2019
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
Bern

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11.03.2019 - 18.08.2019
Museum Franz Gertsch
Platanenstrasse 3
Burgdorf

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23.08.2019 - 24.05.2020
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
Bern

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19.10.2018 - 28.07.2019
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
Bern

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22.06.2019 - 13.10.2019
Musée de Beaux-arts du Locle
Marie-Anne-Calame 6
Le Locle

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07.09.2019 - 01.03.2020
Museum Franz Gertsch
Platanenstrasse 3
Burgdorf

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20.09.2019 - 12.01.2020
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
Bern

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22.06.2019 - 13.10.2019
Musée de Beaux-arts du Locle
Marie-Anne-Calame 6
Le Locle

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04.04.2018 - 04.08.2019
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
Bern

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10.05.2018 - 08.09.2019
Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
Zürich

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30.08.2019 - 08.12.2019
Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
Zürich

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Chinese Whispers - Neue Kunst aus der Sigg Collection Kunstmuseum Bern Main address: Kunstmuseum Bern Hodlerstrasse 12 3000 Bern, Switzerland Kunstmuseum Bern Hodlerstrasse 12 3000 Bern, Switzerland Unter dem Titel „Chinese Whispers“ (Chinesisches Geflüster), das sich auf das Kinderspiel „Stille Post“ bezieht, wird der Einfluss der westlichen Gegenwartskunst auf das chinesische Schaffen und die Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition sichtbar sowie die Lebensbedingungen im heutigen China reflektiert. Die Ausstellung befragt unsere Wahrnehmung von China, welche uns als grösste globale Wirtschaftsmacht immer näher rückt, uns aufgrund kultureller, historischer und politischer Differenzen gleichwohl fremd bleibt. Wenn man chinesische Kunst nicht nur als Reservoir althergebrachter Klischees oder rückständige Nachahmung des westlichen Modells betrachtet, sondern als Ausdruck einer modernen, post-industriellen, global vernetzten Gesellschaft, dann erkennt man die menschliche Dimension sowie das fortschrittliche Potenzial dieser Werke, welche die westliche Gegenwartskunst nachhaltig inspirieren könnte.In zwei grossen Kapiteln wird deshalb einerseits gezeigt, wie sich die chinesischen Künstler/innen eine künstlerische Position zwischen Westen und Osten, Fortschritt und Tradition erarbeiten, welche nicht einem globalen Einerlei zum Opfer fällt, sondern selbstbewusst beides zu vereinen sucht, ohne provinziell zu wirken (Ausstellungsteil im Kunstmuseum Bern). Während andererseits die Auswirkungen des drastischen Wandels in China im Stadtraum, im Umgang mit Ressourcen, in der Dokumentation der jüngsten Geschichte sowie in der Persiflage des politischen Systems oder emotionalen Innenschauen zum Ausdruck kommen (Ausstellungsteil im Zentrum Paul Klee).Bereits 2005 wurde in der Ausstellung Mahjong im Kunstmuseum Bern die Sammlung von Uli Sigg in einer überzeugenden Überblicksdarstellung von den 1970er Jahren bis ins Neue Millennium präsentiert. Mahjong fand nicht nur im Westen, sondern auch in Asien starke Beachtung. Viele der repräsentierten Künstler/-innen gehören seither zum Kanon der chinesischen Gegenwartskunst. Die M+Sigg Collection wurde seit 1990 systematisch als Museumssammlung aufgebaut und gilt als historisches Dokument einer der kulturell dynamischsten Perioden Chinas. Sie umfasst zurzeit ungefähr 2200 Kunstwerke und Werkgruppen von ca. 350 Künstler/innen, welche Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Multimedia einsetzen. Die Sammlung beginnt mit der Kulturrevolution (1966–1976) und reicht bis zum aktuellsten Schaffen der in den 1980er Jahren geborenen Künstlergeneration.Teilnehmende Künstler/innen: Ai Weiwei, Cao Fei, Cao Kai, Chen Chieh-Jen, Chen Wei, Chi Lei, Chu Yun, Duan Jianyu, Fang Lijun, Hu Xiangqian, Hui Zhuang, Jiang Zhi, Jing Kewen, Jun Yang, Kan Xuan, Li Dafang, Li Songsong, Li Songhua, Li Tanbing, Liang Yuanwei, Liu Ding, Liu Wei, Qu Yan, Shao Fan, Shi Guorui, Shen Shaomin, Song Dong, Sun Yuan, Tian Wei, Wang Qingsong, Wang Wei, Wang Xingwei, Xie Qi, Xin Yunpeng, Yan Lei, Meiyan Yang, Xiaodang Zhang, O Zhang, Zeng Han, u. a. m. Book tickets